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Läuse und Nissen – Was ist das?

 

Laeuse NissenLäuse und Nissen sind kein Zeichen für mangelnde Hygiene und Unsauberkeit. Läuse und Nissen kann jeder Mensch durch eine Ansteckung durch einen "anderen Kopf" bekommen, dafür reicht schon einmalig engerer Körperkontakt. Läuse sind kleine Tierchen, die sich auf der Kopfhaut des Menschen ansammeln können und Nissen werden ihre Eier genannt. Dabei bezeichnet man sowohl Eier, die noch Larven beinhalten als Nissen wie auch die leeren Eihüllen, nachdem die Larven (auch Nymphen genannt) geschlüpft sind. Für den Laien sind beide Arten von Nissen so oder so nicht zu unterscheiden. Erkennbar sind Läuse und Nissen nur schwer, vor allem die kleine Kopflaus ist mit bloßem Auge kaum zu sehen. Hinzu kommt, dass die Läuse sehr flink sind und sich bei einer Untersuchung mit der Lupe geschickt unter anderen Haarpartien verstecken können.

 

Wie entstehen Läuse und Nissen?

 

Läuse und Nissen kann man durch Ansteckung bekommen. Die ausgewachsenen Läuse sind sehr schnell und können von einem Kopf zum anderen krabbeln und sich dort ansiedeln. Dort beginnen sie sofort mit der Fortpflanzung und jede weibliche Laus legt etwa 10 Eier am Tag – die Nissen. Diese sind als kleiner weißer Punkt erkennbar. Sie werden mit einem natürlichen Klebstoff an der Kopfhaut befestigt. Es dauert etwa 7 bis 10 Tage, bis aus den Nissen die Larven schlüpfen. Die leeren Eihüllen, die man ebenfalls Nissen nennt, bleiben zurück und wachsen nach und nach immer weiter von der Kopfhaut weg – im Monat etwa einen Zentimeter. Mit einem speziellen Kamm kann man aber die Läuse und Nissen aus den Haaren kämmen.

 

 

Überlebenszeit von Läusen und Nissen

 

Die Läuse und Nissen haben eine unterschiedliche Überlebenszeit. Wenn die Läuse nicht behandelt werden, stirbt eine Laus nach etwa einem Monat. Würde sie jedoch zwei oder sogar drei Tage kein Blut mehr bekommen, würde sie absterben – das erklärt auch, dass Läuse und Nissen auf Textilien nicht überleben können. Ein großer Hausputz ist also aufgrund von Lausbefall nicht notwendig, auch wenn es durchaus sinnvoll ist, die täglichen Textilien wie Handtücher und Bettwäsche einmal bei mindestens 60°C zu waschen. Wurden diese Textilien aber länger als 3 Tage nicht benutzt, besteht keine Gefahr einer erneuten Ansteckung. Eine Übertragung von Läusen von Haustieren auf den Menschen ist übrigens nicht möglich, auch diese Angst ist also unbegründet.1

 

1 Gesundheitsamt Wiesbaden Wissenswertes über Kopflausbefall 02 / 2009.