Was sind die Vorteile von Permethrin gegen Läuse?

 

Kopflaus bekaempfenPermethrin wird oft gegen Läuse eingesetzt. Es gehört zu den chemischen Läusemitteln und ist zusammen mit Allethrin und Pyrethrum ein gängiger Wirkstoff. Es handelt sich dabei um eine Substanz, die sich von dem Pyrethrum ableitet, dem Gift der Chrysanthemen Blume. Es ist jedoch kein natürliches, sondern ein synthetisches Insektizid. Dadurch ist es jedoch besser verträglich und wird gern gegen die Krabbler verwendet. Man kann es bei Menschen außerdem auch gegen Krätze einsetzen.

Die Läuse reagieren auf den Wirkstoff, indem sie den Stoff über die Körperoberfläche aufnehmen und diese sich dann im ganzen Körper verteilt. Die Tierchen leiden anschließend unter nicht kontrollierbaren Nervenimpulsen oder Koordinationsstörungen, bei denen sie erst Krämpfe bekommen, dann gelähmt werden und letztendlich sterben. Wichtig beim Permethrin ist immer, dass Sie sich an die vorgegebene Einwirkzeit halten. Es kann sonst sein, dass der tatsächliche Tod der unliebsamen Kopfbewohner nicht eintritt, sondern diese sich wieder erholen können.

In anderen Ländern haben sich vermehrt Resistenzen gegen Permethrin bei Läusen gebildet, das bedeutet, die Parasiten reagieren nicht mehr entsprechend auf das Nervengift. Das würde sich dadurch äußern, dass der Behandlungserfolg ausbleibt. In Deutschland hat es solche Fälle jedoch bislang nicht oder nur selten gegeben.

 

Wie wird Permethrin gegen Läuse eingesetzt?

Das künstliche Insektizid Permethrin wirkt sehr sicher und effektiv gegen Läuse. Daher gehört der Wirkstoff auch zu den beliebtesten Mitteln auf dem Markt. Wichtig ist, dass Sie Medikamente wie InfectoPedikul oder auch eine Permethrin-Lösungen immer genau nach Gebrauchsanleitung anwenden und die Einwirkzeit nicht eigenmächtig verkürzen oder verlängern. Fehler können zu einem ausbleibenden Behandlungserfolg führen oder Nebenwirkungen können verstärkt werden. Der Wirkstoff wird auf die Haut aufgetragen und muss dort eine bestimmte Zeit lang einwirken. Detaillierte Auskunft zu ihrem Permethrin-Mittel kann Ihnen auch die Apotheke oder Ihr Arzt geben. Oftmals ist eine zweite Behandlung der Parasiten mit dem Wirkstoff nach 8-10 Tagen notwendig. Diese sollte unbedingt geschehen, um ein erneutes Ausbreiten zu verhindern, selbst wenn nach der ersten Permethrin Behandlung keine Kopfläuse mehr zu sehen sind.1

 

Hat Permethrin Nebenwirkungen?

Wie alle Wirkstoffe kann auch Permethrin zu seltenen Nebenwirkungen führen. Diese sind unter anderem Hautjucken oder allergische Reaktionen sein.2


Erwerb

Sie können Permethrin in der Apotheke rezeptfrei kaufen oder auch online. Informieren Sie sich vor dem Online-Kauf jedoch ausreichend über das Mittel.3

 

1 http://www.pediculosis-gesellschaft.de/html/anerkannt.html

2 2http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Permethrin

3 Gesundheitsamt Wiesbaden, Wissenswertes über Kopflausbefall

 

 

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